Vision/Mission/Purpose

communications & design: Die Vision

wurde 2002 von Nikolaus Teixeira gegründet, nachdem eine Wirtschaftsblase implodierte. Unglaubliche Werte wurden damals vernichtet. Das hatte extreme Auswirkungen auf viele Menschen. Das Phänomen wiederholt sich regelmässig (z.B. 2008) und führt zu immer gigantischeren Auswirkungen. Genauso wie der Raubbau durch einen Teil der bestehenden, rendite-getriebenen Wirtschaft. Die Folgen sind u.a., dass Vermögen immer ungleicher verteilt sind. Gleichzeitig koppelt sich Vermögen immer weiter von Produktivität ab. Geld ist zum Selbstzweck mutiert. Wenige Gewinner und viele Verlierer.

In der Wirtschaft nimmt der Druck auf die Leistungsfähigen zu, koppelt die Unbrauchbaren ab und der Planet kommt ins schwitzen, Menschen müssen fliehen. Der unglaubliche Anstieg des Wohlstands dank Wirtschaftswachstum und Verteilung hier, mit dem ich ohne mein Zutun belohnt wurde, und den die meisten von uns erlebt haben, zeigt seine Kosten auf. Wirtschaft dient nicht mehr dem Gemeinwohl, sie beginnt uns zu gefährden.

Teil der Für-Gesellschaft sein

Gegen etwas zu sein, hilft nix. Lassen Sie uns zusammen die Fürgesellschaft entstehen. Die Vision, dass eine Neujustierung (noch) möglich ist und Wirtschaft auch eine andere Aufgabe hat – eine sinnvolle – ist die Grundlage für meine/unsere Arbeit. Die Mission ist, als Facilitators zur Transformation beizutragen. Eine Transformation im unternehmerischen wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen ist möglich und markt-/volkswirtschaftlich sinnvoll. Unsere Aufgabe (Purpose) ist, die Transformation zu fördern, mit Erfolgsgarantie für unsere Partner.

Mit unseren Partnern arbeiten wir an kreativen Strategien für verantwortungsbewusstes unternehmen.

Die Mission: Ermöglichung von Kooperation

Netzwerk//Kooperation geht vor Konkurrenz.
Die beiden Hauptaufgaben, der als Kommunikationsagentur gegründeten com-design, sind Netzwerke und Kooperationen aufzubauen und gemeinwohl-orientiertes unternehmen zu fördern. Die digitale/analoge Kommunikation gehört dazu.

Netzwerke sind nicht nur im unternehmerischen Kontext für unser Leben in Gemeinschaft wichtig. Gesellschaftliche Teilhabe ist durch die enormen Vermögensungleichheiten nur noch herstellbar, wenn sich potente Akteure zusammentun. Deshalb hat Nikolaus Teixeira sich auf Kooperation und Netzwerkbildung fokussiert. Im Stiftungsbereich aber auch sektorenübergreifend unterstützen wir in interdisziplinären Teams, die Entstehung und Wirksamkeit von Netzwerken Die übernehmen eine hochethische Funktion in der Sozialen Marktwirtschaft und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir helfen Netzwerken, das auf einer klaren Wertebasis zu tun – für besseren Impact und mehr Resilienz.

Gelingende Beziehungen, New Work
In stark Rendite-getriebenen Unternehmen – sehr häufig auch im sozialen Sektor – werden gelingende Beziehungen durch den Handlungsdruck ganz automatisch zerstört. Es ist das Ursache-Wirkung-Prinzip, das hier beobachtet werden kann. Wir unterstützen unsere Partner dabei, neue Formen des Zusammenarbeitens zu etablieren. Der Effekt ist eine Zunahme von Produktivität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz, eine neue Vertrauensbasis und leichtere Gewinnung von Fachkräften.

Geld ist Mittel, aber nicht Zweck
Durch die Pervertierung (Umkehrung) der Funktion des Geldes zum Selbstzweck (Rendite), entsteht heute viel Schaden. Geld als Mittel verwendet, stiftet aber extrem viel Nutzen. Dann dient es dem guten Leben für alle. Das gilt im altruistischen Sektor genauso wie in erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Wenn die Beteiligten bereit sind, langfristig zu denken und damit verantwortlich für ihre Kinder zu handeln. Wir unterstützen Sie, Konzepte zu entwickeln, die Wirtschaftlichkeit und hohen Nutzen für die Gesellschaft vereinen.

Wirkungsmessung: Nur Messbares zählt

Es gibt viele Tools, um die Wirkung von Organisationen auf ihre Berührungsgruppen zu messen. Das der Gemeinwohl-Ökonomie ist für uns ein besonders gutes. Die Bilanz kann von allen Akteuren genutzt werden, egal ob kommerziell, altruistisch oder aus dem Bildungsbereich stammend.

Vorteil: In der GWÖ ist die Kooperation grossgeschrieben. Das eröffnet vielfachen Nutzen für alle Beteiligten.

Die erste eigene Bilanz dient dem Benchmarking: Wo stehen wir als Unternehmen/Organisation, was haben wir schon erreicht, wo wollen wir uns verbessern? Alle zwei Jahre erfolgt die Rezertifizierung. Dadurch kann gemessen werden, ob angestrebte Ziele erreicht werden konnten. Die Daten, die erhoben werden, können auch für andere Systeme genutzt werden, z.B. GRI/Emas/SRS o.ä. Die GWÖ-Bilanz ist die einzige, in der unabhängige Auditor*innen die Leistungen bewerten.

Wozu ist ein GWÖ-Bericht nötig? Mikro-, Meso- & Makro-Ebene:

  • Wer traut sich heute noch in Unternehmen, bei wichtigen Meetings, eine Entscheidung durch ein Bauchgefühl (Intuition) zu rechtfertigen – ausser den Unternehmer*innen selbst? Ich will das nicht werten, Fakt ist jedoch, Entscheidungen brauchen Indikatoren. Ohne Messung, keine Entwicklung.
  • Seit 2017 ist ein sogenanntes NFR (nichtfinanzielle Berichterstattung) für viele Pflicht. Durch den Trickle-Down Effekt bald für die meisten.
  • Die europäische Wirtschaftskommission empfiehlt die GWÖ-Bilanz als hilfreichen Standard.

Teil unserer Journey ist, Unternehmen und Organisationen zu unterstützen, über die Gemeinwohl-Bilanz, die eigene Organisation weiterzuentwickeln. Nikolaus Teixeira ist zertifizierter Berater.


Nikolaus Teixeira: Gründer, Gestalter, Facilitator

Sie können meinen CV auch als PDF anfordern: nikolaus.teixeira(at)com-design.net

Ich habe als Modefotograf die Welt kennen gelernt. Zwischen 1981 und 1997 war das meine erste Karriere. Ich habe für die meisten deutschen Zeitschriften und auch für die Werbung gearbeitet. Speziell die Auslandsreisen waren Augenöffner, um die Ungleichheiten in der Welt zu entdecken. Während ich älter wurde und sensibler für meine Beobachtungen, sind die Modells und Teams immer gleich geblieben, gleich jung und gleich unbewusst. Ich wollte etwas verändern.

Zuerst hat mich mein Weg, mit einem Schlenker über die Zeitschriftenbranche, in die Werbung gebracht. Dort habe ich einen schnellen Auufstieg vom Art-Director zum Kreativdirektor und Aufsichtsratsvorsitzenden einer Werbeagentur erleben dürfen. Meine Aufgaben blieben kreativ, wurden dabei aber immer übergeordneter. Es war ein Ego-Trip, der unglaublich viel Spaß gemacht hat, aber nicht wirklich nachhaltig war. Er endete 2001/2, nachdem die New-Economy Blase platzte, ich mein ganzes Team entlassen musste, und mich selbst gleich dazu.

Ich fand mich wieder auf dem Traktor, für einen befreundeten Biolandwirt arbeitend, den Burn-Out und das Pfeifen im Ohr überwindend. Was ich in der Zeit gelernt habe ist, wie wichtig es ist, etwas Sinnvolles zu tun. Wie schön die praktische Erfahrung von geleisteter Arbeit sein kann. Ohne die Scheinwelt im Glamour. Trotzdem habe ich erkannt, dass aus mir kein Landwirt wird. Und so kam ich auf dem Traktor sitzend, oder mich um glückliche Kühe kümmernd ins Grübeln…

Ich erkannte, dass meine Fähigkeit mit den Mitteln der Kooperation und Kommunikation extrem viel zu bewirken, eigentlich nichts Negatives an sich hatte. Bedenklich war nur der Zweck und das Umfeld in dem ich tätig war. Ich fühlte mich direkt mitverantwortlich, an den sozialen und ökologischen Folgen des ewigen Wachstums. Durch mein ego-zentriertes Denken gefährdete ich den Planeten und die mit uns koexistierenden Lebewesen. Durch meine Erfolge wurde ich unsozial. Aber alles das muss nicht zwangsläufig passieren. Wenn mir gelingt, die Richtung zu ändern…

Und so entstand in 2002 die Agentur communications & design. Anfänglich als Werbeagentur für gute Zwecke, später immer fokussierter. Seit meiner Zeit als Modefotograf war ich gewohnt mit immer wechselnden, interdisziplinären Teams zu arbeiten, sie zu koordinieren. Daran hat sich nichts geändert. Heute sehe ich mich zusammen mit meinen Kolleg*innen als Partner für die Transformation.

Wandel beginnt immer bei einem selbst. Danach kommt die Organisation oder Gruppe, in der man eine Rolle spielt. Im nächsten Schritt schließen sich die Fähigsten zusammen und kooperieren, oder bilden Netzwerke. Und schließlich verändern wir zusammen die Welt. Als Facilitator, Ideengeber, Strategieentwickler und Moderator, zusammen mit meinen wertvollen Kolleg*innen, sind wir hilfreich für die Entwicklung unserer Partner.

Seit fünf Jahren bin ich nun Member im Impact Hub Netzwerk, habe als Gründercoach über 20 Unternehmen beraten, habe im Auftrag von Weltverbesserern und mit super Teams Netzwerke zum Leben erweckt. Dabei sind digital und analog wichtige Lösungen entstanden. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist als sowohl praktischer wie auch systemischer Ansatz wichtig geworden.

Meine Wertebasis ist geprägt vom Lernen aus meinen Fehlern. Sie ist inspiriert von Buddha, Aristoteles, Goethe, Rudolf Steiner, Joseph Beuys und Christian Felber. Sorry, hier nur die Shortlist. Es geht mir um die Gestaltung der sozialen Plastik, in einem Umfeld von Wirtschaft und Gemeinwohl. Ich bin dankbar mit Menschen arbeiten zu dürfen, die ihr Bewusstsein schon erweitert haben und die mit Herz und Verstand, mit Rücksicht auf andere und unsere Lebensgrundlage, etwas bewegen.

Unsere Partner: Macher der Transformation//Teilhabe

Warum ist hier nicht von unseren Auftraggebern und unseren Dienstleistung die Sprache?
Einfach zu beantworten. Wir sehen uns als Augenhöhe-Partner für wichtige Projekte. Partner haben andere Umgangsformen, aber auch Erwartungen. In unserem Fall heißt das: Unsere Partner wissen, dass sie etwas in ihrer Organisation tiefgreifend verändern, oder im Falle der Netzwerke, überhaupt entstehen lassen wollen und müssen. Offen ist nur, wie dieses Ziel auf einem ethischen Fundament und unter Garantie erreicht werden kann. Hier kommen wir ins Spiel.

Unsere Tools sind erfolgreich getestete Methoden wie CCD, Collective Impact, Gemeinwohl-Bilanz, Design Thinking u.a.

Der wahre Wert sind aber die Menschen, die mit unseren Partnern arbeiten. Es sind Facilitator*innen, und Spezialist*innen, die an das Glauben, was sie tun und es auch umsetzen können. Wir kokreieren und arbeiten für einen gemeinsamen Erfolg.

Beispiele für gelingende Kooperationen

Enkeltauglich Wirtschaften
2018 arbeiten wir u.a. an einer Plattform für die Gemeinwohl-Ökonomie. Sie wird unterschiedlichen Stakeholdern erleichtern, Gemeinwohl-Unternehmen zu finden und mit diesen ins Wirtschaften zu kommen. Derzeit ist das kaum möglich. In diesem Fall wird es eine Kooperation mit der sinnwerkstatt in Berlin.

SoNet e.V.
Frank Enzmann, der CEO von SoNet, beauftragte Nikolaus Teixeira mit der Entwicklung eines Netzwerk-Konzepts. Das Ziel: Sektorenübergreifend gewonnene Akteure kooperieren für wichtige soziale Aufgaben in München. Auslöser war die Niedrigzins-Phase und damit einhergehend, geringere Ressourcen bei den Stiftungen. Graf von Kospoth, damals Vorstand einer der BMW-Stiftungen, hat das Konzept aufgegriffen und ein auslaufendes, aber wichtiges Bildungsprogramm mit der Idee verbunden. Heute arbeiten ca. 30 Ressourcengeber zusammen mit der Landeshauptstadt in diesem Bildungsnetzwerk. SoNet selbst hat sich in der Zwischenzeit zum Dachverband weiter entwickelt.

Willkommen in München
Als in 2015 viele Flüchtende gleichzeitig in München ankamen und die Hilfsorganisationen überfordert waren, haben wir mit ihnen zusammen und der Landeshauptstadt eine Lösung für das Problem entwickelt. Im Design Thinking Verfahren habe wir mit den Hilfsprofis agil entdeckt, was die Probleme sind und wie Lösungen aussehen könnten. Entstanden ist eine digitale Plattform und ein analoges Matching, also Menschen, die gezielt Bedarfe und Angebote zusammenbringen. Außerdem haben wir mehr als 3.500 Münchner*innen gewinnen und in sinnvolle Zusammenarbeit mit den Profis gebracht. Der Effekt war Entlastung für die Profis, sinnstiftende Selbsterfahrung für die Bürger*innen und ein fürsorgliches Erlebnis für die Ankommer. Mit weniger Chaos und weitgehend ohne Konkurrenzverhalten.

Erfolgreiche Macher & Gründer verbinden
Für den Verband Deutscher Stiftungen haben Nikolaus Teixeira und Thorsten Bühner ein Konzept entwickelt, das erfolgreiche Organisationen und Neugründer zusammenbringt. Oft wird das Rad neu erfunden, statt die vorhandene Erfahrung von anderen zu nutzen. Das verschlingt Ressourcen, kostet Zeit und birgt ein erhöhtes Risiko für die Gründer. Problem: Die Macher an einem Ort wissen nichts von einer vorhanden Lösung an einem anderen Ort. Dabei könnte die Erfahrung der Anderen genutzt werden, wenn man nur von ihnen wüsste. Zusammen mit dem Verband und der Robert Bosch Stiftung wurde ein suchmaschinen-artiger Lösungsansatz entwickelt.

GWÖ kooperiert mit Kaut Bullinger/Shiftphone
Das Wesen dieser Kooperation ist, dass gleichzeitig mehr Umsatz bei den beteiligten Unternehmen entsteht, Kleinunternehmer*innen kooperativ gestärkt werden und ein bestimmter Teil des Umsatzes die GWÖ-Bewegung unterstützt. Ein absolut ethisches Geschäftsmodell, verbunden mit unternehmerischem Erfolg. Also ein win-win-win-Konzept. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie darüber mehr erfahren wollen: nikolaus.teixeira(at)com-design.net